der auftrag.at-Blog
Aktuelles aus der auftrag.at- und Vergabe-Welt
Vergaberecht: VwGH zieht klare Grenze bei Nachprüfung
Wer im Vergabeverfahren ausgeschlossen wird, kann das anfechten, aber nur unter klaren Voraussetzungen. Der VwGH hat klargestellt, worauf es beim Nachprüfungsverfahren wirklich ankommt und wann andere Angebote oder der gesamte Prozess außen vor bleiben müssen.
Preisangabe falsch: Zuschlag verloren
Ein falscher Preis und das Angebot ist raus. Warum selbst kleine Formfehler im Vergabeverfahren den Zuschlag kosten können, zeigt ein aktuelles Urteil.
Vergabeabsprachen: OGH präzisiert Doppelbestrafungsverbot
Der OGH stellt klar: Auch nach einem strafrechtlich erledigten Verfahren können Unternehmen wegen Vergabeabsprachen kartellrechtlich belangt werden. Compliance bleibt essenziell.
Vergaberechtsgesetz 2026: Mehr Nachhaltigkeit, Transparenz und digitale Standards in Sicht
Das Vergaberechtsgesetz 2026 modernisiert das österreichische Vergaberecht, mit Fokus auf Digitalisierung, eForms, Nachhaltigkeit und faire Verfahren. Alle Neuerungen im Überblick.
Vergabe im digitalen Wandel: Mehr Daten, mehr Risiko?
Die öffentliche Vergabe wird digitaler, doch wer mit schlechten Daten arbeitet, riskiert Intransparenz, Rechtsunsicherheit und Wettbewerbsnachteile.
VwGH stärkt Rechte bei Anfechtung von Teilnahmeunterlagen
Unternehmen können unfaire Ausschreibungsbedingungen auch dann anfechten, wenn sie selbst nicht alle Eignungskriterien erfüllen – solange sie die problematische Anforderung konkret rügen. Der Verwaltungsgerichtshof (VwGH) stärkt mit seiner aktuellen Entscheidung den fairen Zugang zu öffentlichen Aufträgen und schafft Rechtssicherheit für Bieter:innen.
Gesamtumsatz: Warum echte Zuschüsse nicht immer zählen
Zuschüsse ohne Gegenleistung zählen nicht zum Gesamtumsatz im Vergabeverfahren. Wer Fördermittel falsch einordnet, riskiert den Ausschluss vom Verfahren – das zeigt ein aktuelles BVwG-Urteil.